Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Ohren 1934


Auf Empfehlung der Nassauischen Brandversicherung sowie der unterstützenden Landesregierung, wurde im Frühjahr 1934 unsere Feuerwehr gegründet.



                                    Die Gründer der Freiwilligen Feuerwehr Ohren im Festjahr 1959:

stehend v. l.: Herrmann Großmann, Adolf Roßwurm, Willi Dauster, Albert Großmann, Albert Preußer, Karl Christmann, Albert Frankenbach, Emil Völker, Gustav Roßwurm

sitzend v. l.: Willi Weidenfeller, Gustav Leber, Karl Lindner, Otto Leber, Oskar Hofmann, Heinrich Speth, Ludwig Schneider, Herrmann Lenz, Richard Enders, Gustav Weber;

nicht auf dem Bild: Gustav Leukel, Fritz Leber, Karl Leber, Willi Weber

                                          Die bis dahin verstorbenen bzw. gefallenen Gründer:

Emil Butzbach, Friedrich Christmann I, Friedrich Christmann II, Emil Leber, Hugo Leber, Albert Lenz, Herrmann Leukel I, Herrmann Leukel II,      Oskar Preußer, Alfred Weber, Paul Weber.

                   

In der Zeit vor 1937 war die Feuerwehr mit einer im Jahre 1925 angekauften Handspritzpumpe, ledernen Löscheimern und Einreißhaken ausgerüstet.

Doch wurde schnell die Unzulänglichkeit dieser Gerätschaften erkannt und Feuerwehr und Gemeinde zogen den Ankauf einer Motorspritze in Betracht.

Welchen Stellenwert unsere Feuerwehr damals in der Gemeinde Ohren hatte, beweist folgendes Engagement: 1937 wurde eine Motorspritze (TS4) auf DKW - Basis in Fladerherstellung erworben . (siehe Foto )





1939 wurde ein Mannschaftstransportfahrzeug aus Beständen des Reichsluftministerium angekauft und zum Pritschenfahrzeug umgebaut.

Das alte Spritzenhaus am Dauborner Weg sei auch erwähnt, es wurde um 1860 erbaut. Ein alter Schlauchturm wurde bereits schon viel früher erwähnt, er ist dem Spritzenhäuschen wohl gewichen.

Die 1937 angeschaffte TS4 kam 1938 bei einem Scheunenbrand bei Wilhelm Albus erstmals zum Einsatz. Nicht zuletzt durch diese wurde ein Übergreifen auf angrenzende Anwesen verhindert.



Der 2. Weltkrieg

In dieser Zeit mussten auch Ohrener Bürger an die Waffen. Es kamen 27 nicht mehr nach Hause. Sie fielen oder wurden vermißt. Dieser Krieg ließ die Tätigkeit der Feuerwehr mehr als sinken. Es ist dem damaligen Kommandanten Ferdinand Christmann zu verdanken, der junge Leute, die sich aus der Hitlerjugend rekrutierten, ausbildete und an die Aufgaben der freiwilligen Feuerwehr heranführte. Leider verstarb Ferdinand Christmann 1945 bei einem tragischen Unfall. Doch das Ergebnis seiner Tätigkeit konnte sich sehen lassen.



Seine Nachfolger bis Heute in chronologischer Reihenfolge:

1945 - 1947 Karl Leber

1947 - 1948 Paul Christmann 

1948 - 1980 Heine Dauster

1980 - 1996 Peter Springer

1996 - 2011 Joachim Driehorst

2011 - bis heute  Thomas Arthen



Das alte Spritzenhäuschen wurde abgerissen und 1955 auf der gleichen Stelle ein neues, den damaligen Verhältnissen angepasstes, errichtet.

Im Folgejahr wurde es seiner Bestimmung übergeben. 1958 wurde eine neue Tragkraftspritze angeschafft, die unsere alte TS4 ablöste. Diese TS8 war bis 1991 im Einsatz bevor sie generalüberholt als Geschenk an die Gemeinde Prösen (ehem. DDR) abgegeben wurde.
 

25 jähriges Jubiläum 1959


Zu unserem 25 jährigen Jubiläum wurde ein in Erinnerung bleibendes Fest in der Zeit vom 16. - 19. Mai 1959 in den Wiesen (heute Spielplatz / Kindergarten) gefeiert.

Den Festausschuss bildeten damals: Heine Dauster, Willi Eisel, Albert Frankenbach, Robert Groß, Albert Hofmann, Willi Hofmann, Arno Klimmek, Horst Leber, Herbert Leber, Reinhold Roßwurm, Werner Speth, Helmut Völker und Eugen Walter.


 


                                           Unsere Einsatzabteilung im Festjahr 1959

stehend v. l.: Klaus Schäfer, Klaus Kaltwasser, Hubert Leber, Rolf Ebeling, Werner Speth, Edgar Weber, Reinhold Roßwurm, Willi Hofmann, Werner Dauster;

mittlere Reihe v. l.:  Hans-Herrmann Walter, Edgar Leber, Helmut Völker, Otto Christmann, Günter Ebeling, Kurt Leber, Helmut Reschke, Günter Weber, Manfred Weber, Helmut Lenz, Arnold Großmann, Werner Großmann, Friedel Kauffeld;

sitzend v. l.: Ernst Reschke, Eugen Walter, Heine Dauster, Alex Crass, Arno Klimmek, Horst Leber  

Neues Fahrzeug für Ohren 1960

Der Horch Baujahr 1938 hatte ausgedient und wurde verschrottet. Der Vergaser und einige Motorteile wurden von der Firma AUDI Ingolstadt gekauft. Dieser Vergaser war ein Prototyp aus der Vorkriegszeit und es fehlte der Firma AUDI das Patent und ein Original.

Das Ersatzfahrzeug war ein "Ford Transit FK 1000" Baujahr 1958 der Firma Heimann aus Wiesbaden. Dies Fahrzeug wurde in Eigenleistung zu einem schlagkräftigen Feuerwehrauto umgebaut und in Dienst gestellt.




Ford Transit FK 1000, baugleiches Fahrzeug



Einweihung unseres neuen TSF Ford Transit 1969

Endlich ein "richtiges" Löschfahrzeug, das 1969 von der Gemeinde gekauft der Feuerwehr Ohren übergeben und in Dienst gestellt wurde. 

Die Einsatzabteilung bestehend v. l. aus: Hans-Hermann Walter, Günter Ebeling, Kurt Leber, Klaus Schäfer, Erhard Grund, Joachim Walter, Edwin Schneider, Bernd Großmann, Gerd Schäfer, Lothar Eppstein, Horst Eisel, Helmut Jäger.

 

Ortsbrandmeister Heine Dauster erhält das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz II. Stufe



Überreicht wurde es durch den damaligen KBI Gemmer


Gründung der Jugendfeuerwehr 1972

Um die Begeisterung der Ohrener Jugend für die Feuerwehr nutzen zu können, wurde eine Jugendfeuerwehr gegründet. Unter der Leitung von Wolfgang Wick wurde schon im Gründungsjahr ein Zeltlager ausgerichtet.





40 jähriges Jubiläum 1974

Ein toller Erfolg war unser Fest zwischen dem 1. - 3. Juni 1974 in der Gemeinschaftshalle.

Alle Hünfeldener Wehren nahmen regen Anteil daran.

Den Festausschuß bildeten:

Otto Christmann, Edgar Leber, Werner Großmann, Willi Hofmann, Ernst Reschke,
Peter Preußer und Gerd Schäfer.





Jugendfeuerwehrzeltlager in Ohren vom 24.7. - 27.7.1975

Zum ersten mal konnte unsere Wehr ein großes Zeltlager des Landkreises Limburg-Weilburg, an denen viele Jugendfeuerwehren teilnahmen, in den Wiesen des Dr. Kuh, heute neues Baugebiet rechts oberhalb des Dauborner Weges am Waldrand, abhalten.

 

Die Einsatzabteilung 1984





Neues Fahrzeug TSF VW LT für die Wehr Ohren 1988

Am Sonntag, den 16. Oktober, wurde das neue Fahrzeug der Wehr Ohren offiziell in Dienst gestellt. Bei der Schlüsselübergabe durch Herrn Bürgermeister Stauf wies dieser darauf hin, dass die Gemeinde Hünfelden stets bemüht sei, die Ausrüstung der Feuerwehren auf dem neuesten Stand zu halten. Hierzu würde die Indienststellung des neuen Fahrzeugs genauso gehören wie die Planung des neuen Feuerwehrgerätehauses.

Der Wert des Fahrzeugs bezifferte der Bürgermeister mit 80.000 DM



60 jähriges Jubiläum vom 12. - 14.08.1994 und Übergabe des neuen Gerätehauses im Drosselweg



Pünktlich zum Jubiläum wurde das neue Gerätehaus im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten eingewiehen und der Wehr zur Nutzung durch die Gemeinde übergeben.

Die Einsatzabteilung im Jubiläumsjahr 1994

 

Die Einsatzabteilung 2006

stehend v. l.: Dieter Schmidt, Thomas Arthen, Thomas Speth, Horst Eisel, Klaus-Peter Müller, Mario Eisel, Matthias Klimmek, Edwin Schneider, Björn Schmidt, Conny Reschke, Heiko Reschke, Axel Reschke, Jörg Kaltwasser, Miriam Driehorst, Rainer Klimmek, Joachim Driehorst

nicht auf dem Foto: Ralph Schmidt, Detlef Walter, Berthold Pelzel, Rainer Schulte

 

75 jähriges Jubiläum vom 21.- 23. August 2009

Das Fest begann am Freitag Abend mit einer akademischen Feier und wurde am Samstag beim bunten Abend mit Live Musik

der Band December fortgesetzt. Höhepunkt war der Festsonntag der mit Böllerschüssen durch die Schützengesellschaft Kirberg

eröffnet wurde. Es ging weiter mit Festgottesdienst, Fahrzeugeinweihung unseres MTF Opel Movano, Frühschoppen mit dem Blasorchester

der FF Villmar und einer Fahrzeugschau mit Fahrzeugen der Feuerwehren von Hünfelden sowie der Werkfeuerwehr Infraserv.

Fahrzeugeinweihung durch den Bürgermeister von Hünfelden Herrn Norbert Besier

Übergabe des symbolischen Schlüssels an Wehrführer Joachim Driehorst

Die 3 Kameraden die den größten Teil an der Beschaffung des  Fahrzeuges leisteten an der Seite von Wehrführer Driehorst

von links: Joachim Driehorst, Matthias Klimmek, Thomas Arthen und Rainer Klimmek